CAMPPRESSE

"Willkommen an Board - wir fahren weit weg von jeglicher Verantwortung!"

Drei Gottesdienste und ein Thema

Kirchenglocken erklingen über das Camp. Der Gottesdienst beginnt. Allerdings nicht im großen Hauptzelt, sondern in den Sprengelzelten. Kleiner, geborgener. Hier steigen wir ein ins gemeinsame Boot und „fahren weit weg von jeglicher Verantwortung“. Der Gottesdienst beginnt mit guter Laune. Einer Art La-Ola-Welle, wir werden ordentlich durchgeschüttelt. Dann wird es ernster. Es geht um Angst, um schwere Situationen. Ein ernstes Gespräch mit der Freundin, eine schwierige Klassenarbeit. Und um uns selbst, wie wir manchmal einfach im Chaos versinken. Und wie Gott uns trotzdem sieht.

Du musst nicht warten, bis du mutig bist. Nicht erst, bis du alles im Griff hast. Nicht erst, wenn dein Herz brennt. Sondern genau jetzt. Wir teilen das Brot, so wie Jesus es getan hat [...]. Und vielleicht ist es genau das, was wir heute miteinander feiern. Dass Gott uns sieht. Das Gott dich sieht, und zwar genau so, wie du jetzt bist. Vielleicht in Chaos, vielleicht in Angst, [...] und er lädt dich trotzdem ein.

Es folgt das Abendmahl. Die Brotstücke und Kelche werden an Stationen verteilt, während Musik von der Bühne tönt. Das Brot wird in drei Zelten auf einmal unter Hunderten von Menschen verteilt, und anschließend wird das Vater Unser gebetet.

NACH DER FEIER GEHT'S ZUM HAUPTZELT

Alle Sprengelzelte treffen sich anschließend im Hauptzelt um dort ihr Pausenbrot zu erhalten. Die Menschen an der Essensausgabe tanzen gut gelaunt zu der lauten Musik, die im Hintergrund läuft

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